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Konzept - Programmatische Funktionsweise des Museums
"New media map" - Mehrere Bildschirme ergeben eine grosse interaktive Karte

Eingangsgestaltung des Museum


Konzeption eines Museums für Schifffahrts- und Haffverkehrsgeschichte in Eggesin

Das Stettiner Haff blickt auf eine für die gesamte Umgebung prägende Historie zurück. Das Wasser war vor und während der Industrialisierung ein wichtiger Verkehrsweg, deshalb hat sich die Region in besonderer Weise entwickelt. Am Beispiel der Kahnschifferei soll dem potentiellen Besucher diese Entwicklung näher erläutert und verständlich gemacht werden. Der Entwurf sieht zunächst eine Trennung zwischen Dauer-ausstellung und temporärer Ausstellung vor. In der temporären Ausstellungshalle befindet sich die sogenannte "New media map", auf welcher der Besucher eine grosse Karte der Umgebung findet und sich verschiedene Prozesse (z.B. Fahrt eines Kahnschiffes, Geologische Veränderung usw.) in einer 2D Animation anschauen kann. Die Bildschirmfläche befindet im Fussboden und die Besucher können aktiv die Wege nachvollziehen. Die Anbindung an den lokalen Tourismus erfolgt durch eine PDA, welcher direkt mit der Karte im Boden verbunden sein kann. Somit werden die Museumsgäste zunächst für die eher statische un detailierte Information in der Dauerausstellung sensibilisiert und es wird das Interesse geweckt die Gegend einmal selbst zu erkunden. Diese Idee wird durch die Architektur des Eingangs abermals verstärkt, indem sich 4 Wege aus der Landschaft erstrecken und in das Museumsgebäude leiten. Ein Symbol stellt auch die Überdachung im Aussenbereich dar, welche an einen Bootsrumpf erinnert und dem Besucher Schutz bei einer Rückkehr signalisieren soll.

Wettbewerb: 1.Platz

Betreuung: Prof. M. Rudnik, Maik Springmann

 


© Alexander Fehre